Vielerlei Einblicke: Gleich neun Zeitzeugen standen den Geschichtskursen Rede und Antwort.

„Buongiorno“, „Merhaba“ und „Salam“ - Migration als historisches Phänomen untersuchen

Geschichtskurse der Einführungsphase führen Zeitzeugengespräche durch

Migration in den 60ern: Persönliche Schilderungen zeigen die Unterschiede auf.

Am 19. Januar öffnete das Gymnasium Adolfinum seine Pforten für Menschen aus aller Welt: Auf Einladung zweier Geschichtskurse der Einführungsphase (Abelen/Schirra) waren Zeitzeugen zu Gast, die in unterschiedlichen Migrationswellen nach Deutschland gekommen waren.

Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler in den letzten Wochen die Migrationsgeschichte Deutschlands anhand von Quellen ausführlich untersucht hatten, hatten sie nun die Gelegenheit, ihre Erkenntnisse mithilfe von Zeitzeugeninterviews zu erweitern.

Neben Migranten, die als „Gastarbeiter“ in den 60er Jahren nach Deutschland gekommen waren, wurden auch Flüchtlinge aus der aktuellen Migrationswelle interviewt.

Gespannte Zuhörer: Die Schüler im Gespräch mit aktuellen Migranten.

Diese Vorgehensweise ermöglichte es unseren Schülerinnen und Schülern, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Erlebnissen der Migranten herauszuarbeiten. Eindrucksvoll erläuterten unsere Gäste ihre Erwartungen an die neue Heimat sowie Strategien zur Überwindungen von Sprachbarrieren.

Insgesamt entwickelte sich in allen Gesprächsgruppen ein reger Austausch in angenehmer Atmosphäre – allen Beteiligten machte die Veranstaltung sichtlich Spaß. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Zeitzeugen, die teilgenommen haben.

Text und Fotos: Daniel Schirra und Charlotte Abelen

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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