Mit großem Engagement werden die Schülerinnen und Schüler durch das Museum geführt.

Die Klasse 8e erforscht die Hexenverfolgung

Unterrichtsreihe mit Museumsbesuch gelungen abgerundet

Mit großem Engagement werden die Schülerinnen und Schüler durch das Museum geführt.

Eigentlich denkt jeder, dass mit dem Ende des Mittelalters auch alle düsteren Geschehnisse dieses vermeintlichen dunklen Zeitalters ein Ende haben. Das glaubte auch die Klasse 8e, die sich im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit Frau Mecklenburg mit der Frage „Neuzeit – eine neue Zeit?“ intensiv mit diesem Thema beschäftigt hat. Leider wird jedoch jeder eines Besseren belehrt; so fand die Hexenverfolgung - auch in Moers - noch weit bis ins 17. Jahrhundert statt. Das Museum im Moerser Schloss bietet hierzu eine eindrucksvolle Ausstellung an, die die Klasse nun mit ihrer Geschichtslehrerin gemeinsam besuchte, um das Thema noch zu intensivieren.

Im Rahmen einer sehr interessant gestalteten Führung wurden den Schülerinnen und Schülern Einzelschicksale aus der Umgebung näher gebracht. Besonders erschreckend war die Schilderung über den Ablauf einer „peinlichen Untersuchung“ „Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen, wie grausam die Menschen damals waren“, meinte Helena ganz schockiert, nachdem ein paar Foltermethoden anhand von Originalexponaten vorgestellt wurden

Abgerundet wurde die Führung dadurch, dass die ganze Klasse zu Hexen und Hexern wurde und nach einem alten Hexenrezept Ringelblütensalbe herstellte.

„Rundum eine sehr gelungene Exkursion“, findet Dina Mecklenburg. „Es zeigt sich immer wieder, dass man so viele Dinge in Moers besuchen kann, die dabei helfen, den Geschichtsunterricht interessanter zu gestalten.“

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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