Römische Alltagsgegenstände – Fundorte: Region Niederrhein.

Historische Einwanderungsregion Niederrhein?

EPh beschäftigt sich mit Migration

Überreste aus den allerersten Einwanderungswellen.

Am 19. Oktober begab sich der Geschichtskurs 1 unserer Einführungsphase ins Grafschafter Museum. Ziel war die aktuelle Sonderausstellung mit dem Titel „Völker. Wanderung. Menschen unterwegs“, die den Auftakt in die Unterrichtsreihe „Migration in weltgeschichtlicher Perspektive“ darstellte.
Dort angekommen, führte eine Mitarbeiterin des Museums unsere Schülerinnen und Schüler auf die spannende Entdeckungsreise durch die Ausstellung, die sich mit der Geschichte der Migration am Niederrhein beschäftigt.

Fluchtläufer: Kunstprojekt der Volkshochschule Moers in Zusammenarbeit mit Flüchtlingen.

Anhand ausgewählter regionalhistorischer Beispiele zeigte die Ausstellung eindrucksvoll auf, dass die Heimat unserer Schülerinnen und Schüler seit Menschengedenken eine Einwanderungsregion ist.
Zum Einstieg in die Ausstellung wurden verschiedene Einzelschicksale von Flüchtlingen präsentiert, die aktuell bei uns am Niederrhein leben. Dass diese jedoch bei weitem nicht die ersten Migranten am Niederrhein sind, wurde im weiteren Verlauf der Ausstellung thematisiert:

Mitbringsel jüdischer Einwanderer.

Von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart lösten Kriege, religiöse Konflikte sowie wirtschaftliche Veränderungen immer wieder Migrationsbewegungen aus, bei denen Menschen aus unterschiedlichen Regionen sich auf den Weg an den Niederrhein machten: von Römern und Franken über unterschiedliche Glaubensflüchtlinge bis hin zu so genannten „Gastarbeiten“ und „Spätaussiedlern“.
Dass all diese Menschen im Laufe der Zeit ihre Spuren hinterließen, erläuterte die Mitarbeiterin des Museums überaus anschaulich anhand unzähliger Alltagsgegenstände, Karten und Dokumente.

Zwangsarbeiterjacken aus der NS-Zeit.

Die Exkursion war ein voller Erfolg. Sie verdeutlichte unseren Schülerinnen und Schülern eindrucksvoll, dass Geschichte etwas mit ihnen und ihrem Umfeld zu tun hat.

Fotos und Text: Daniel Schirra

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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