Expertengespräch zum Thema Kinderrechte: Ibrahim Yetim zu Gast in der Klasse 7b.

Kinderrechte - eine Selbstverständlichkeit?

Expertengespräch in Klasse 7b

Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) bat zum Pre-Test für den Schülerwettbewerb 2019: Die Klasse 7b von Politiklehrerin Julia Haustein sollte ein Lapbook zum Thema Kinder-(grund)rechte erstellen. Hierzu sollte unter anderem ein Expertengespräch zu Kinderrechten vorbereitet werden. Als Experte zu Gast im Adolfinum: der Moerser Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim. Antonia Cunha und Alina Paffendorf berichten von der Durchführung.

Kinder haben Rechte, das ist doch eine Selbstverständlichkeit, oder? Aber warum müssen Kinder auf der ganzen Welt noch schwer arbeiten? Am 19.02.2019 besuchte Ibrahim Yetim unsere Klasse, um sich mit uns über das Thema Kinderrechte zu reden. Ibrahim Yetim ist der Wahlkreisabgeordnete aus Moers im Düsseldorfer Landtag, wo er sich mit Asyl, Integration und vielen anderen Themen auseinandersetzt. Wir haben uns die vorherigen Politikstunden mit den Fragen „Welche Kinderrechte fehlen noch?“ und „Was man tun kann, damit sie jeder einhält?“ beschäftigt.

Wir berichteten Herrn Yetim, was wir uns gedacht hatten und was man machen kann, um die Kindergrundrechte zu stärken und fragten ihn, was er von unseren Ideen hält. Wir hatten Ideen, wie zum Beispiel einen Kinderminister einzustellen oder Demonstrationen wie Greta Thunberg zu organisieren, um die Bekanntheit steigern. Der Politiker erzählte uns, dass es bereits Minister gibt, die sich um Kinder kümmern, doch diese kümmern sich dann auch noch um Familien. Er fand es gut, dass wir vielleicht Demonstrationen starten möchten, um Kinderrechte bekannter zu machen. Um die Bekanntheit zu steigern, würden wir die Kinderrechte gerne in das Grundgesetz aufnehmen und sie schon früh Kindern beibringen. Hierzu werde für Ende 2019 bereits ein Gesetz vorbereitet, erklärte Herr Yetim.

Zu unserer Erleichterung erklärte Ibrahim Yetim uns, dass viele Politiker das Thema Kinderrechte als politisches Anliegen haben. Es wurden noch viele unserer Vorschläge gelobt und verbessert. Durch seine Hilfe haben sich viele unserer Fragen geklärt und wir freuen uns, wenn wir ihn bald wiedersehen würden.

Im Anschluss an die Auswertung des Gespräches konnten wir unser Lapbook gestalten (siehe Foto), das wir als Wettbewerbsbeitrag an die Bundeszentrale für politische Bildung eingeschickt haben.

Text: Antonia Cunha, Alina Paffendorf (Klasse 7b) | Fotos: Julia Haustein.

— [Thomas Kozianka]

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