Paradedisziplin Chemie: Maike Manderfeld aus der Qualifikationsphase 2.

Maike Manderfeld gewinnt Praktikum am Forschungszentrum Jülich

Landesseminar zur 49. Internationalen Chemie Olympiade

19 Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen nahmen in der Zeit vom 11. bis 14. Februar 2017 an dem von der "Bayer Science & Education Foundation" unterstützen Landesseminar für die besten Absolventinnen und Absolventen der Internationalen Chemie Olympiade (IChO) 2017 teil. Nach ihrem Erfolg bei der diesjährigen Biologie-Olympiade konnte Maike Manderfeld aus der Qualifikationsphase 2 auch in ihrer Paradedisziplin Chemie überzeugen und in Leverkusen in den Laboren der Bayer AG tolle Erfahrungen sammeln. Im Rahmen einer abschließenden Feierstunde durfte sich die erfolgreiche Olympionikin dann über den von der Jury verliehenen Sonderpreis freuen, ein vierzehntägiges Forschungspraktikum am Forschungszentrum Jülich. Maike berichtete uns nach ihrer Rückkehr von ihren Eindrücken.

Stolz auf "seine" Schülerin: Chemie-Lehrer Patrick Schubert (zweiter von rechts) bei der Preisverleihung.

"Ich freute mich schon bekannte Gesichter vom letzten Jahr wieder zu sehen und andere Teilnehmer mit gleichen Interessen kennen zu lernen. Während des Seminares hörten wir vor allem spannende Vorträge, lösten Aufgaben zu verschiedenen Teilbereichen der Chemie und hatten die Möglichkeit, uns mit Studenten und Ausbildern über Stipendien und Berufslaufbahnen auszutauschen. Daneben gab es aber auch Ausflüge zum Wallraf-Richartz Museum und eine Werksführung im Chempark Leverkusen mit Besichtigung des Ledertechnikums. Als verdienten Ausgleich gab es Freizeitaktivitäten wie Kegeln oder den Besuch einer Kletterhalle, ehe wir dann am letzten Tag ein umfangreiches Synthese-Praktikum im Ausbildungslabor durchführten. Als Fazit lässt sich also sagen, dass es sich immer wieder lohnt an Wettbewerben teil zu nehmen. Man kann sein Wissen unter Beweis stellen, andere Teilnehmer mit ähnlichen Interessen treffen und so sein eigenes Netzwerk aufbauen, welches mir sicher in meiner zukünftigen Laufbahn weiter helfen wird. Beim Landesseminar wurde es mir ermöglicht, Einblicke in verschiedene Bereiche der Chemie zu erlangen und auch eigenständig mit viel Freude in einem Ausbildungslabor zu arbeiten."

Das sieht auch Birgit Vieler, Dormagener Studiendirektorin und Landesbeauftragte NRW der Internationalen Chemie-Olympiade so: „Unsere Nachwuchs-Wissenschaftler haben in den zurückliegenden Tagen die faszinierende Welt der Chemie sehr praxisnah erleben dürfen. Dabei fand eine gezielte Wissensvertiefung statt. Denn für das Laborprojekt zum Thema "Aromatische Verbindungen" konnten die Jugendlichen die theoretischen Grundlagen bereits im bisherigen Wettbewerbsverlauf legen. Im Labor haben unsere Teilnehmer dann beim gemeinsamen Forschen mit gestandenen Chemie-Profis besonders wertvolle Erfahrungen gemacht. Ich bin mir sicher, dass sie von diesen profitieren – für ihren zukünftigen naturwissenschaftlichen Werdegang genauso wie aktuell auf dem Weg Richtung Bangkok.“

Stolz war auch Chemie-Lehrer Patrick Schubert, der Maike in den vergangenen Jahren bei einer Vielzahl von Wettbewerben im naturwissenschaftlichen Bereich förderte: „Maike ist ein tolles Beispiel für die Vielzahl an Fördermöglichkeiten, die das Gymnasium Adolfinum vor allem im Bereich der Naturwissenschaften bietet. Wir freuen uns sehr, dass sie unsere Schule sowohl auf Landes- als auch Bundesebene so toll vertreten hat und wünschen uns natürlich, dass sie den Naturwissenschaften auch in Zukunft treu bleiben wird!“

Text: Maike Manderfeld, Patrick Schubert | Fotos: Patrick Schubert, Bayer AG.

— [Thomas Kozianka]

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