Mathematik erleben: der Q2-Leistungskurs von Mathe-Lehrer Thorsten Klag in Gießen.

Mathematik macht glücklich

Q2-Kurs besucht die Uni-Städte Marburg und Gießen

"Mathematik macht glücklich", so lautet der Slogan am Eingang zum Mathematikum im hessischen Gießen. Die bekannte Ausstellung von Professor Albrecht Beutelsbacher bietet den Besucherinnen und Besuchern sehr praxisnahe Zugänge zur Schulmathematik und darüber hinaus. Die Exponate laden dazu ein, die Mathematik selbst zu erleben, weil sie nicht bloß betrachtet werden sollen. Durch gezielte Handlungsanweisungen werden die Besucherinnen und Besucher aufgefordert, die Exponate anzufassen und zu benutzen. „Man kann damit  die Mathematik individuell entdecken“, wissen nun die Schülerinnen und Schüler des Mathematik-LK der Q2, die das Mathematikum am Samstag, 22. Januar 2022 besuchten.

Die Themen der Ausstellung reichen vom Satz des Pythagoras, die Besonderheit der Zahl Pi und zahlreiche weitere geometrische Sachverhalte über die Chance zur individuellen Wahrnehmen funktionaler Zusammenhänge bis hin zu Optimierungs- und Codierungsproblemen. Durch diese Ausstellung nahmen die Schülerinnen und Schüler kurz vor dem Abitur viele Inhalte ihres Mathematikunterrichts der letzten acht Jahre auf eine ganz besondere Weise wahr.

Am Tag zuvor konnten die Schülerinnen und Schüler prüfen, wie ihnen ein mögliches Mathematikstudium in der Universitätsstadt Marburg an der Lahn gefallen würde. Im Hörsaalgebäude der Universität nahmen sie an der Vorlesung „Lineare Algebra I“ teil, und arbeiten die Inhalte anschließend kursintern auf, um Eindrücke darüber zu gewinnen, welche Rolle die Schulmathematik an der Universität spielt. Im Rahmen einer Stadtrallye wurde die mittelalterliche Altstadt erkundet und die enorme Präsenz der Universität in Marburg wahrgenommen. Wenn die Schülerinnen und Schüler sich nach dem Abitur für oder gegen den einen oder anderen Studiengang in der einen oder anderen Stadt entscheiden müssen, werde sie sich sicher an diese kurze Reise nach Marburg und Gießen erinnern.

Text & Fotos: Thorsten Klag.

— [Thomas Kozianka]

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