Gekonnte Kombination aus Film und Musik: "Twinning", ein Schülerfilm aus der Q1.

„Twinning“ – Ein Kurzfilmprojekt der Q1

Wie Musik Wahrnehmung steuert

Voller Einsatz: Fünf Wochen dauerte die Erstellung des Kurzfilms.

Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Wahrnehmungssteuerung durch Musik“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Q1 mit der Frage, wie Musik Emotionen beeinflusst und die Wahrnehmung von Filmszenen gezielt steuern kann. Ziel war es, diese Wirkungsmittel praktisch anzuwenden: In Gruppen entwickelten sie eigene Kurzfilme und vertonten diese mit selbst komponierter Filmmusik.

Der nachfolgende Film ist das Ergebnis einer Schülergruppe, die sich auf kreative und zugleich anspruchsvolle Weise mit psychischen Erkrankungen – insbesondere dem Erleben einer Psychose –, Wahnvorstellungen und deren tragischen Folgen auseinandergesetzt hat.

Hinweis: Aufgrund der dargestellten psychischen Belastungen sowie der Gewaltthematik ist der Film für jüngere Kinder nicht geeignet. Wir möchten Interessierten dennoch die Möglichkeit geben, dieses bemerkenswerte Schülerprojekt anzusehen, bitten jedoch darum, die dargestellten Inhalte bei ihrer Entscheidung zu berücksichtigen.

Coralie Salenga berichtet:

Das letzte Thema im Musikunterricht der Q1 war die Filmmusik. Wie ließe sich das Gelernte besser anwenden als in einem selbst produzierten Kurzfilm?

Der Musik-Grundkurs von Herrn Niersmans erhielt die Aufgabe, einen drei- bis fünfminütigen Kurzfilm zu schreiben, zu drehen und mit einer eigenen musikalischen Vertonung zu versehen. Alle entstandenen Filme überzeugten durch Kreativität und Qualität. Unser Film „Twinning“ wurde im Kurs besonders positiv aufgenommen, sodass Herr Niersmans vorschlug, ihn über den schuleigenen YouTube-Kanal zu veröffentlichen.

Unsere Gruppe (Alexander Url, Lara Lummen, Pia Scherbarth, Coralie Salenga und Yannick Lipinski) begann mit großer Motivation, eine spannende Geschichte zu entwickeln. Aus einer anfänglichen Krimiidee mit Horrorelementen entstand nach und nach ein deutlich düsterer Film. Dabei griffen wir die Tatsache auf, dass Leonard und Alexander Zwillinge sind, und machten sie zum zentralen Bestandteil der Handlung.

Die Dreharbeiten fanden größtenteils außerhalb des Unterrichts statt und nahmen ebenso wie Schnitt, Komposition und Nachbearbeitung viel Zeit in Anspruch. Nach rund fünf Wochen intensiver Arbeit – und einem gebrochenen Arm unseres Hauptdarstellers – konnten wir schließlich das fertige Projekt präsentieren.

Wir sind stolz auf das entstandene Ergebnis und freuen uns besonders darüber, dass unser Film nicht nur im Kurs, sondern auch darüber hinaus auf positive Resonanz gestoßen ist.

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Ein Klick aufs Bild führt zum Kurzfilm auf YouTube.

„Twinning“ behandelt die Themen Trauerbewältigung, psychische Erkrankungen sowie Suizid. Wenn Ihnen diese Inhalte unangenehm sind oder sie Sie belasten könnten, empfehlen wir, den Film nicht allein anzusehen oder gegebenenfalls abzubrechen.

Text: Philipp Niersmans, Coralie Salenga, Video: Alexander Url, Lara Lummen, Pia Scherbarth, Coralie Salenga und Yannick Lipinski

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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