Kümmern sich um die frohe Botschaft: Die Andachtsgruppe der Schülerinnen und Schüler.

Weihnachten und die Nächstenliebe

Gruß der Religionslehrerinnen und -lehrer

„Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr für mich getan.“

Jesus im Matthäusevangelium 25,40

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Weihnachten wird gerne als Fest der Liebe bezeichnet. Aber warum eigentlich?

Wie jeder von euch bestimmt weiß, kommt Jesus nicht in der Hauptstadt Jerusalem und schon gar nicht in einem Palast zur Welt, sondern in Bethlehem in einem Stall, der als Notquartier dient. Sein erstes Zuhause ist ärmlich und seine Besucher, die Hirten, sind es ebenfalls.

Diese Schilderung von Jesu Geburt macht uns direkt klar Jesus will bei denen sein, die Hilfe benötigen. Als erwachsener Mann wird er später deshalb den Satz sagen: „Was ihr einem dieser Geringsten getan habt, das habt ihr für mich getan.“

Mit diesen Worten hat er seitdem viele Menschen motiviert, ihre Mitmenschen nicht aus den Augen zu verlieren und Hilfe anzubieten, wo sie gerade gebraucht wird.

In diesem Sinne zu handeln ist gar nicht so schwer. Der Religionskurs der Klasse 6 von Frau Obinger hat dazu die Geschichte des Schusters Martin szenisch umgesetzt.  Schon im vergangenen Jahr hatten sie dazu ein Theaterstück einstudiert, das sie euch nun endlich vorspielen wollten. Corona macht es uns wieder nicht möglich.

Der Schuster handelt mit seiner Freundlichkeit, indem er Kleidung spendet, zu einer warmen Mahlzeit einlädt und mit freundlichen Worten motiviert einem Mitmenschen zu verzeihen. Er handelt ganz im Sinne von Jesus!

Der Religionskurs der Klasse 8 von Herrn Verhoeven hat sich mit dem Thema „Diakonie“ beschäftigt. In diesem Zusammenhang haben sich die Schülerinnen und Schüler mit der Situation obdachloser Menschen auseinandergesetzt und dabei auch die Organisation der „Off Road Kids“ kennengelernt. Diese Organisation bietet jungen Menschen, die sich in großer Not befinden, ganz im Sinne der Weihnachtsgeschichte, Hilfe an. Daher liegt es den Schülerinnen und Schülern am Herzen, eure Familien um Spenden an die Stiftung „Off Road Kids“ zu bitten. (www.offroadkids.de)

Es gibt viele schöne Beispiele, wie Menschen einander helfen und füreinander Gutes tun.

Unser Weihnachtsfest kann uns heute noch die Augen dafür öffnen, dass Gott bei uns sein will, gerade auch in schwierigen Situationen, wie es die Geburtsgeschichte von Jesus widerspiegelt. Wenn wir seine Liebe zu uns erahnen, können wir sie mit Worten und Taten an andere weitergeben.

Wir wünschen euch und euren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest – auch von Pfarrer Werth, der gerne mit uns in der Schule gefeiert hätte.

Ulrike Krakow, Jennifer Obinger, Karsten Verhoeven (das Team der Adventsandacht in diesem Jahr)

und alle eure Religionslehrerinnen und Religionslehrer

— [Daniel Heisig-Pitzen]

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