Berufsberatung: Auch die Polizei sucht MINT-Nachwuchs.

Forum zur Berufs- und Studienwahl begeistert Adolfiner

MINT400-Forum: Deutschlands MINT-Nachwuchs zu Gast in Berlin

Im Rahmen der Veranstaltung MINT400 informieren Unternehmen, Hochschulen, Universitäten und wissenschaftliche Einrichtungen Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte über Berufs-, Studien- und Einstiegsmöglichkeiten sowie über ihre schulischen Angebote. Vielzählige Partner des MINT-EC präsentierten in Vorträgen ihre neuesten Innovationsentwicklungen. Im Rahmen von praxisorientierten Workshops erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem Einblicke in aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen und Methoden. Till Zöllner berichtete über vielzählige Erfahrungen nach seiner Rückkehr:

Am Mittwoch fuhren wir am Nachmittag mit dem Zug nach Berlin, wo wir an der Veranstaltung Mint400 teilnahmen. Wir waren in einem Hostel in Berlin-Friedrichshain untergebracht, von wo aus wir eine sehr gut Anbindung an das Berliner S- Bahn Netz hatten.

Am Donnerstag startete die Veranstaltung gegen 12 Uhr in Adlershof. Dort war ein Bildungsmarkt aufgebaut, bei dem wir uns über verschiedene Ausbildungsplätze und Studiengänge informieren konnten. Einige Aussteller waren beispielsweise Siemens, der RBB oder das LKA Berlin.

Nach einem eindrucksvollen Rundgang begann die Auftaktveranstaltung, wo wir über den Ablauf in den nächsten Tagen informiert wurden. Zudem stellten die Fraunhofer MINT-EC Talents, darunter auch Adolfiner Dominik Meier, eindrucksvoll ihre Forschungen und Ausarbeitungen zu verschiedenen Themen vor. Wir bekamen zudem in verschiedenen Fachvorträgen zu neusten Forschungsthemen einen tollen Einblick. Ich hörte zum Thema zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) einen Fachvortrag, wo uns erläutert wurde, wie man beispielsweise Brücken auf Schäden untersuchen kann und welche Methoden besonders geläufig sind. Der Abend stand uns zur freien Verfügung, den wir natürlich in der Berliner Innenstadt verbrachten.

Prof. Dr. Markus Roth, Plasmaphysiker an der TU Darmstadt.

Am Freitag besuchten wir verschiedene Workshops. Mein Workshop fand im Geologischen Forschungszentrum am Telegraphenberg in Potsdam statt. Dort erfuhren wir, wie Erdbeben entstehen und wie man diese nachweisen kann. Wir maßen die Erschütterungen im Erdboden, nachdem wir mit einem Hammer auf eine Eisenplatte im Boden schlugen. Damit analysierten wir die Bodenzusammensetzung.

Am Abend trafen wir uns wieder mit allen Schülerinnen und Schülern zu einen Abschluss der Veranstaltung. Interessant war dabei vor allem der Vortrag von Prof. Markus Roth zum Thema „Science oder Fiction? Wie inspirieren uns StarTrek und Co. und wo liegen die Grenzen?“, in dem er uns die technischen Möglichkeiten von heute darstellte und sie mit den von StarTrek gezeigten Innovationen verglich. Er stellte uns komplexe physikalische Vorgänge sehr einfach und auf eine sehr unterhaltsame Weise dar.

Nach einer abschließenden Rede von Wolfgang Gollub, dem Vorstandsvorsitzenden des MINT-EC, endete die Veranstaltung nach spannenden zwei Tagen in Berlin. Am Samstag verbrachten wir noch einen schönen Tag in Berlin, bevor wir zurück nach Moers fuhren.

Text: Patrick Schubert, Till Zöllner (Qph1) | Fotos: MINT-EC.

— [Thomas Kozianka]

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