Stimmungsvoller Gesang: der Unterstufenchor des Adolfinums.

Musikalischer Jahresausklang in der Aula Adolfinum

Weihnachtskonzert und Verleihung des Heiming-Preises am Gymnasium Adolfinum

Brachte klassische Chorsätze zur Gehör: der Oberstufenchor.

Am Donnerstag, 17. Dezember 2015, fand um 19 Uhr das traditionelle Weihnachtskonzert des Gymnasium Adolfinum statt. In der voll besetzten Aula an der Wilhelm-Schroeder-Straße stimmten die beiden Schulchöre, die Bläsergruppe, das Instrumentalensemble „Adolfonium“ und die Schulband die Besucher auf Weihnachten ein. Das musikalische Programm reichte dabei von klassischen Chorsätzen und Spirituals über Pop-Stücke bis hin zu Weihnachts-Klassikern: "Für unsere Schulgemeinde und die Besucher, aber natürlich auch für die Sänger und Musiker war das Konzert ein stimmungsvoller und auch unterhaltsamer Jahresabschluss – eine wirklich weihnachtlicher Abend", freute sich Schulleiter Hans van Stephoudt.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Wilhelmine-Heiming-Preis verliehen, mit dem der Förderverein des Adolfinums alle zwei Jahre besonderes schulisches Engagement auszeichnet.

Verleihung des Wilhelmine-Heiming-Preises an die Bläsergruppe des Adolfinums; links: Sascha Maas (Vorsitzender des Fördervereins), rechts: Christel Lietzow (Musik-Lehrerin und Leiterin der Bläsergruppe).

Der Abend begann mit dem Chor der Jahrgangsstufen 5 bis7: Sie Sängerinnen und Sänger zogen mit der südafrikanischen Weise „Hambani kahle“ bei gedimmter Beleuchtung in die Aula, gefolgt vom kraft- und schwungvoll vorgetragene Spiritual „This Little Light of Mine“. Im Anschluss stimmte der Chor der Jahrgangsstufen 8 bis Q2 die Zuhörer mit klassischen Chorsätzen auf die Weihnachtszeit ein. Besonderen Applaus erhielt ein modernes Stück: Der Titel „Grenzen“ von Dota Kehr mahnte zu der mehr Achtsamkeit im Umgang mit Menschen auf der Flucht.

Nach der Pause wurde es in der Aula musikalisch moderner: Die Schulband – am Mikrofon Marie-Theres Schwab– begeisterte mit sanften Tönen, unter anderem mit „Irgendwas bleibt“ von Silbermond und „I dreamed a dream“ aus „Les Miserables“. Den Abschluss des Abend bildete dann eine rockige Version des Weihnachtsklassikers „Jingle Bells“. Das Publikum klatschte begeistert mit.

Im Rahmen des Konzerts wurde auch der Wilhelmine-Heiming-Preis durch den Förderverein der Schule verliehen. In diesem Jahr gab es drei Preisträger: Ausgezeichnet wurden die seit über dreißig Jahren bestehende Bläsergruppe des Adolfinums, die unzählige Anlässe musikalisch umrahmt hat, die Flüchtlings-AG der Schule sowie Philipp Oberberg und Philipp Richter, zwei Schüler, die sich durch ihre vernetzende Arbeit in zahlreichen Gremien besonders für die Schulgemeinschaft eingesetzt haben. Schulleiter Hans van Stephoudt gratulierte des Preisträgern: „Der Förderverein hat mit diesen Auszeichnungen eine hervorragende Wahl getroffen, denn das Engagement der Preisträger zeigt wie vielfältig das Schulleben des Adolfinums über den Unterricht hinaus ist.“

Text: Thomas Kozianka | Fotos: Andrea Klein, Hans van Stephoudt.

— [Thomas Kozianka]

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