Wind, Wellen und Teamgeist

"SchuGo-Törn" 2026

Der alljährliche Segeltörn der Schulgottesdienst-Gruppe des Adolfinums ist für viele Schülerinnen und Schüler ein besonderes Highlight zum Schuljahresende. Auch in diesem Jahr führte die zweitägige Freizeit wieder nach Friesland in den Niederlanden – mit jeder Menge Segelspaß, Gemeinschaft und unvergesslichen Erlebnissen. Marit,  Emma,  Elea, und Emma berichten.

Am 27. Juni 2026 starteten 41 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 bereits um 8 Uhr morgens zu ihrem spannenden Segelabenteuer. Ziel war Friesland, wo sie eine zweitägige Freizeit auf und am Wasser erwartete.

Zu Beginn spielte das Wetter noch gut mit. Doch schon zur Mittagszeit zogen dunkle Wolken auf. Das hielt die jungen Seglerinnen und Segler jedoch nicht davon ab, weiter in See zu stechen. Nach einem kleinen Snack und einer Runde Schwimmen ging es in den Hafen, wo das Nachtlager aufgebaut wurde.

Während des gemeinsamen Abendausklangs begann es zu blitzen und zu donnern. Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Mut waren in dieser Nacht besonders gefragt, denn das Gewitter wurde immer stärker und der Regen drang sogar durch die Persenning (Zeltplane). Am nächsten Morgen waren viele noch nass von der stürmischen Nacht und mussten ihre Kleidung und Schlafsäcke zum Trocknen in die Sonne legen. Die gute Stimmung ließ sich davon jedoch nicht trüben.

Am zweiten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler wichtige Begriffe aus der Welt des Segelns kennen. Sie erfuhren unter anderem, was eine Halse, eine Wende oder ein Schmetterling ist und welche Aufgabe die Pinne hat. Am Nachmittag konnten sie selbst entscheiden, ob sie lieber weiter segeln oder einen Ausflug in die Stadt machen wollten. Am Abend kamen alle wieder gemeinsam zusammen.

Die zweite Nacht verlief zum Glück deutlich ruhiger, sodass alle am nächsten Morgen gut gelaunt in den Tag starten konnten. Nachdem die Persenning abgebaut und alles verstaut war, ging es zur letzten Segelfahrt in Richtung Pommesbude in Heeg. Zunächst segelten die Falken (kleine Segelboote) einzeln über den See. Später wurden sie an die Ninive, das Hauptboot, angeseilt und gemeinsam in den Hafen gezogen. Dort angekommen, stärkten sich alle mit einer wohlverdienten Portion Pommes.

Anschließend ging es zurück zum großen Hafen, wo die Boote ausgeräumt und gründlich gereinigt wurden. Danach machten sich alle mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Heimweg.

Ein besonderer Dank gilt den freiwilligen Helferinnen und Helfern sowie den Bootsführerinnen und Bootsführern des CVJM. Ohne ihren engagierten Einsatz wäre dieses besondere Angebot nicht möglich.

Text: Marit, Emma, Elea (alle Klasse 6a) und Emma (Klasse 6e) | Fotos: Maren König.

— [Thomas Kozianka]

Zurück

Weitere Nachrichten

Nach dem Unfall zum großen Sportler geworden

Paralympicsieger David Behre am Adolfinum zu Besuch

Hoffen auf gute Ergebnisse: Wer hat gut genug geknobelt?

Adolfiner nehmen an zweiter Runde der Matheolympiade teil

Auschwitzprojekt ist beispielhaft - und beispiellos

Adolfiner präsentieren ihr Projekt NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann

Vorgelesen bekommen - einfach schön!

Zahlreiche Aktionen zur Lesekultur am Adolfinum

Sehr gutes Ergebnis bei der Qualitätsanalyse

Ausführlicher Bericht der Prüferkommission liegt nun vor

"RoboFinum" trotz ausgezeichneter Vorbereitung chancenlos

Adolfiner greifen beim nächsten Lego-Roboterwettbewerb wieder an

"Erstaunlich, wie viel wir schon über die französische Sprache wissen!"

Wahlpflicht-Bereich: Französisch-Unterricht in Klasse 8 "mal anders"

Aufmerksamkeit für Aids in Afrika: Autorenlesung mit Lutz van Dijk

Gesamte 8. Jahrgangsstufe bei erkenntnisreichen Vortrag in der Aula

Wer wird die "beste Klasse Deutschlands"?

Die Klassen 6d und 6e haben sich per Video beworben

Gruseln im Adolfinum

Halloween-Fest für die Fünftklässler

"Schnupperbiber" ist angelaufen

Informatik-Wettbewerb vom 7. bis 11. November 2016 | Üben ist ab sofort möglich

„MiLeNas“ beim Kick-off an der RWTH Aachen

Vierter Jahrgang startet am Adolfinum in das zweijährige Programm zur MINT-Lehrer-Nachwuchsförderung